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Samhain, Tag der Toten, Allerheiligen, Allerseelen, Halloween – Teil 3
 |  Kategorie: Feiertage, Geschichte, Westeuropäische Kultur  | Tags: , , , , , , ,  | Kommentare nicht erlaubt

Ursprünglich Irisch, dann Amerikanisch

In Verbindung mit dem heutigen Halloween gibt es eine uralte irische Sage. Sie erzählt über einen Bösewicht Jack O, der durch einen Trick den Teufel höchstpersönlich eingefangen hat. Um wegen seiner Sünden nicht in die Hölle zu kommen, handelte er mit dem Teufel aus, dass nach seinem Tod der Fürst der Finsternis ihn nicht zu sich holt. Das war Jack O’s Bedingung für die Freilassung des Teufels. Als Jack starb wollte ihn der Himmel auch nicht. Schlussendlich bekam der Teufel mit der armen Seele Mitleid und schenkte ihm eine Rübe und eine glühende Kohle, sodass er durch das Dunkel der Zwischenwelt wandern konnte. Diese ausgehöhlte Rübe mit der glühenden Kohle innendrin wurde von nun an Jack O’Lantern genannt.

Der Kürbis erhielt seine Rolle als Laterne erst um 1850 in den USA (woher das Gemüse auch ursprünglich kommt). Zu dieser Zeit gab es eine große Hungersnot in Irland (wegen Kartoffelfäule) und viele Iren wanderten in die Staaten aus. Dort übertrugen sie ihre „Halloween-Tradition“ auf den Kürbis.

Das Verkleiden kommt von einem sehr verbreiteten Brauch in Europa. Die Menschen nutzten ihre Verkleidung, wie auch zu Faschingszeit (die bekanntlich ab dem 11.11. beginnt), um die bösen Geister zu erschrecken und zu vertreiben.

Zuhause aber stellt man eine Kerze auf das Fensterbrett, damit die Geister sich nicht verirren und ihren zu gehenden Weg finden. Wasser und ein Stück Brot wird für die Ahnen auf die Hausschwelle gestellt. Der Hexenbesen vor der Tür, hält auch die bösen Geister vom Heim fern.

Schlussendlich lässt sich der Name „Halloween“ auf die Bezeichnung „All Hallows Eve“ (Allerheiligenabend) zurückführen.